Weinprobe

Die Weinprobe dient dazu, meist mehrere Wine in einer kleinen Runde von Weinspezialisten, Sommeliers oder auch Weinliebhabern zu beurteilen. Man unterscheidet zwei Arten von Weinproben:

  1. Degustation: Experten beurteilen den Wein mit der Absicht ihre Beurteilund zu veröffentlichen

  2. Weinseminar: Laien kosten verschiedene Weine und der Anleitung eines Experten im Rahmen eines geselligen Weinseminares

Eine Weinprobe wird in mehreren Phasen durchgeführt. Zunächst muss Weißwein kühl serviert werden, d.h. nicht direkt aus dem Kühlschrank, sodass er eine Temperatur von zehn bis zwölf Grad hat. Rotwein sollte eine Temperatur von 14 bis 15° C haben. Höhere Temperaturen beeinträchtigen die Geruchswahrnehmung durch aufsteigendem Alkohol.

 

Utensilien für Weinproben

Für eine Weinprobe braucht man bestimmte Utensilien, wie z.B. Gläser, die sauber, farblos und nach oben kelchförmig geöffnet sind (Degustationsgläser nach ISO 3591). Im Privatem Rahmen kann man Gläser nehmen, die 20 cl Flüssigkeit fassen und aus dünem und klarem Glas bestehen. Die Gläser sollten bauchförmig nach oben hin verjüngend, da durch die große Flüssigkeitsoberfläche und die kleinere Öffnung bleiben die Aromen länger bestehen. Die oft anzutreffenden Römerkelche sind für eine Weinprobe eher ungeeignet, da sie dickwändig sind, und so eine Reinheits- und Farbenbeurteilung erschwert wird. Zu einer Weinprobe braucht man zusätzlich Weißbrot, nicht sprudelndes Mineralwasser, und Gefässe zum Ausspucken des nicht getrunkenen Weines.

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