Weinbaugebiet Bordeaux

Bordeaux gehört zu einem der größten zusammenhängenden Weinanbaugebiete der Welt, dessen hoher Anteil an Qualitätsweine auf der Welt einmalig ist. Die hohe Qualität der Weine ist Resultat einer strikten Hierarchie nach Qualitätsstufen. Um die 4.000 Weingüter nennen sich Châteaux. In der Kategorisierung spielt aber mehr das zugeordnete Château eine Rolle als die Lage des Weinbaugebiets. Die Weinanbaufläche in Bordeaux ist um die 120.700 Hektar groß und bringt 7 Millionen Hektoliter Wein, bester Qualität, hervor. Getragen wird diese von den Weinanbaugebieten Margaux, Pauillac, Pessac-Léognan, Saint-Julien, Saint-Estèphe, Pomerol, Saint-Émilion, Sauternes und Barsac. Der größte Anteil der Gewinnung entstammt der AOC Bordeaux und den subregionalen Weingebieten wie Médoc, Graves und Entre-Deux-Mers. Der Trend zum Zusammenschluss vieler Weingüter  zu großen Einheiten geht auch nicht an Frankreich vorbei. In Bordeaux ist heute ein durchschnittliches Weingut zwischen sieben und zehn Hektar groß.

Signifikant für Bordeaux sind seine trockenen, lange lagerfähigen Rotweine, deren Aromen in Abhängigkeit des Weingebiets von fruchtig über sanft und voll ausfallen. Die meisten aus Bordeaux stammenden Weine sind Cuvées, also aus verschiedenen Rebsorten stammende Weine. Um die 20% der Ernte machen die Weißweine aus. Berühmt sind die edelsüßen Sauternes und Barsac. Die trockenen Weißweine stammen aus Graves, welches sich süd-östlich von Bordeaux befindet.

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