Blauer Spätburgunder
Der Spätburgunder ist ein weit verbreitete und qualitativ hochwertige Rebsorte für Rotwein und Champagner aus Frankreich. Andere Namen sind: Blauburgunder, Schwarzburgunder und Blauer Spätburgunder, wobei letztgenannter Name die offizielle Bezeichnung in Deutschland ist. Im französischem heißt der blaue Spätburgunder Pinot Noir, im italienischem Pinot Nero und spanischem Pinot Nero. "Pinot" wurde wahrscheinlich aus dem französichem entnommen, "pin" bedeutet Fichtenzapfen und spiel damit auf die Form der Traube an.
Bedeutung des blauen Spätburgunders
Dadurch, dass die Traube so begehrt und beliebt ist, wird sie auch als Edelrebe bezeichnet. Der Spätburgunder ist die klassische Traube für Rotweine aus dem Anbaugebiet Burgund, sowie vieler deutscher Weinanbaugebiete. Neben den Sorten Pinot Meunier (dt.: Schwarzriesling) und Chardonnay ist der blaue Spätburgunder eine wichtige Traube für die Herstellung des Champagner. Nicht nur in Frankreich, sonden auch in Deutschland vervielfachte sich die Rebfläche in den letzten 50 Jahren. Zudem wird die Traube auch in Australien, Kalifornien und Südafrika, wo man kühlere Regionen erschlossen hat, sodass der Spätburgunder entsprechend gedeihen kann.
Aromen und Charakter der Spätburgunder-Weine
Spitzenweine aus dem Burgung können sehr langlebig sein und sehr komplexe Aromen entwickeln. Im allgemeinen jedoch, ist die Alterung der Spätburgunder-Weine schwer vorauszusagen und bei hohem Alter verliert er seinen Charakter. Insgesamt ist der Geschmack von hoher Qualität, begleitet von einem feinem Duft.

